von LehrerInnen und Eltern

LehrerInnen

“Der Workshop für LehrerInnen war ausgezeichnet, interessant, gemeinschaftsfördernd, voller Spiele und lustiger Momente, hat aber auch viel gelehrt und zum Nachdenken angeregt und war sehr emotional.

Ich kann diesen Workshop wärmsten empfehlen, um das soziale Klima in Klassenzimmern und Schulen zu verbessern, um die Zusammenarbeit vom Lehrpersonal zu stärken und eine „neue Sprache“ an Schulen zu etablieren – zwischen LehrerInnen aber auch SchülerInnen.

Um zu lernen, wie man SchülerInnen nicht immer vorhält, was sie nicht können, sondern mit ihnen auf das schauen kann, was sie können und wie sie ihr Verhalten im Alltag ändern können, empfehle ich diesen Workshop.“ (Michal Glazer, Shoham School, Haifa)

 

„Liebe MitarbeiterInnen [von SOS Violence],

meine Klasse erlebte letzte Woche den dreitägigen Workshop. Im Workshop haben sich die TrainerInnen mit den in der Klasse existierende Problemen befasst – besonders mit dem Fehlen von Vertrauen, dass sich über die Jahre hinweg bei den Kindern gefestigt hat. Jedes Mal, wenn ein Kind versucht hat, das Vertrauen der Klasse zu gewinnen, musste es ein „Drama“ aus der Situation machen, damit die anderen ihm/ihr wirklich glaubten. Dadurch gehörte das „Dramamachen“ zum Klassenalltag.

In den drei Tagen haben die TrainerInnen versucht durch Diskussionen und Spiele den Ursprung dieses Problems zu beseitigen. Die Klasse startete dadurch einen sehr wichtigen Prozess, welcher durch den Schulberater und mich durch das ganze Jahr hin weiter begleitet wird.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Kinder in diesen drei Tagen verblüffende Weise sehr reif gewirkt und gehandelt haben und sich gegenseitig bedeutende Lösungen vorgeschlagen haben.

Ich bin sehr froh, dass wir diesen Workshop miterleben durften und ich denke, dass die Klasse einen wirklich wichtigen Veränderungsprozess durchgemacht hat, welcher die Änderungen gebracht hat, auf die wir gewartet haben.“

-Sigal, Klassenlehrerin 5. Klasse, Tel Aviv

“Hallo Yony,

ich möchte dir gerne ein Feedback zu einem Workshop von SOS Gewalt in unserer Schule im Norden von Israel senden.

Letztes Jahr unterrichtete ich eine neunte Klasse, mit Jungen und Mädchen. Die meisten waren Kinder in besonderen Lebenslagen. Wir nahmen an einem Training von SOS Gewalt teil. Die Schüler und Schülerinnen absolvierten den Workshop in einer beeindruckenden Art und Weise. Ich möchte gerne von einer Schülerin erzählen, die, als sie bei uns ankam, ein auffälliges Verhalten zeigte. Dies äußerte sich in Fluchen, Wutausbrüchen, Motivationslosigkeit, dem Stören des Unterrichts und Streit mit anderen Schülern. Auch, wenn sie sich am Anfang beschwerte, war sie während des Trainings auffällig positiv aktiv, sie verstand sich gut  mit dem Trainer. Zudem möchte ich erwähnen, dass sie in der Klasse sehr offen und ehrlich über ihr Verhalten redete. Es schien, als verstünde sie den Effekt des Workshops. Nachdem einige Zeit vergangen ist und sowohl die Klasse, als auch ich uns sehr dafür eingesetzt haben, kann ich sagen, dass dieses Mädchen sich wirklich beeindruckend verändert hat. Sie ist jetzt in der zehnten Klasse, sehr gut integriert und verhält sich vorbildlich.”

– Brief einer Lehererin

“Lieber Yony,

Der „Empowering students day” war ein Wendepunkt in der Entwicklung des Großteils der SchülerInnen. Wir konnten durch direkte Konversationen die Kraft bestimmter Kinder erkennen und die positiven Eigenschaften in der Klasse stärken. Zusätzlich ist es wichtig die Anwesenheit der Eltern zu erwähnen, sie war signifikant. An einem Tag wie diesem haben Eltern die Chance zu erleben, welche Stärke die Kinder haben und zu erkennen, dass wir als Erwachsene, LehrerInnen und Eltern, uns dieser Stärke der Kinder oft nicht bewusst sind. Neben den möglichen negativen Seiten dieser Stärke bietet sie doch ein großes Potential für Erneuerung, Veränderung und Wachstum.

Das Wort „Empowerment“ war wirklich nicht einfach grundlos als Thema des Tages ausgesucht worden. Es ist ein Wort, das uns auch nach dem Tag erlaubt jeden Tag mit unseren Kindern über das Thema zu sprechen. Vielen Dank“

-David, Koordinator und Junior High School Klassenlehrer, Jerusalem.

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Eltern

Shuly Braunstein, eine Mutter, die eines der Seminare besucht hat, schreibt:

„Wir waren etwa siebzig Eltern von SchülerInnen der fünften Klasse. Als der Trainer anfing von Dingen wie Ausgrenzung, Facebook Gruppen, verbalem und physischem Missbrauch zu sprechen habe ich mich richtig schlecht gefühlt. Ich habe mir Sorgen um meine Tochter gemacht, weil sie in einem solchen Umfeld aufwächst. Zum Glück hat der Trainer dann noch ein Modell vorgestellt, mit dem er arbeitet und durch das die aufgezeigten Probleme in der Klasse gelöst werden können – Growing Children [Leadership Programm]. Das Konzept ist verständlich und einfach umzusetzen. Meine Angst ist verschwunden und ich habe jetzt das Gefühl, Gruppenprozesse besser zu verstehen und habe sogar angefangen, mehr über mein eigenes Verhalten im Alltag nachzudenken. Dadurch will ich meiner Tochter auch zu Hause ein gutes Vorbild sein und sie unterstützen. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen.”

 

„Ich möchte mich für den kraftvollen Workshop bedanken, den wir mit den Kindern erleben durften. Ihr habt aufgefrischt, Interesse geweckt, sensibilisiert und noch vieles mehr – durch den Tiefgang, eure Art zu Sprechen, das Verständnis während dem Workshop und durch den Ansatz an sich. Für mich und meinen Ehemann war der Workshop ein faszinierendes und aufrüttelndes Erlebnis, welches uns eine neue Sichtweise auf unsere Tochter und ihr Verhalten in der Klasse und der Gesellschaft gegeben hat.“

-Anonym

„Stärkendes Verhalten!!! Ein Konzept das neu und einfach einzusetzen ist. Es ist, als würde man eine Brille aufsetzten um all die kleinen Blätter an einem Baum zu sehen. Unsere Gefühle wurden klar und deutlich in Worte gefasst. Am Ende der Vorträge habe ich das Gefühl, dass es Methoden gibt, um soziale Prozesse im Klassenzimmer besser verstehen zu können und dass es einen einfachen Weg gibt, mit Auseinandersetzungen und Konflikten in der Klasse umzugehen.

Am Wochenende habe ich darüber nachgedacht, wie sehr mein Verhalten in meinem Umfeld mich als Starkmacher definiert: Nachdem ich dieses wunderbare Konzept kennengelernt habe wird es mich auch in Zukunft als Kriterium für mein Verhalten und das meines Kindes begleiten. Vielen Dank, ich freue mich schon auf das nächste Treffen.“

-Anonym

 

„Eine gesegnete Initiative für die Unterstützung von „StarkmacherInnen“ welche – ohne Zweifel – zu der Entstehung einer besseren Gesellschaft beiträgt. Es ist wichtig so weiterzumachen und das Thema [Growing Children] in Klassenzimmer zu bringen und so die Schwachen durch die Hilfe von Starkmachern zu stärken.“

-Anonym

 

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